Kimmich ruft zur Wiederherstellung des Patriotismus in Deutschland auf, während der kanadische Premierminister China die Hand schüttelt, um Trump herauszufordern!.VA

Der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft, Joshua Kimisch, hat eine Forderung nach einem positiven Patriotismus erhoben. Er äußerte den Wunsch, dass in Deutschland wieder ein gesellschaftlicher Zusammenhalt möglich sei, der ohne Ausgrenzung auskomme. Kimisch bezog sich dabei auf die anstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika, die für die Nationalmannschaft am Sonntag beginnt.

Das erste Gruppenspiel der deutschen Mannschaft findet gegen das Inselland Kurasao statt. Kimisch erinnerte in diesem Zusammenhang an die Heim-Weltmeisterschaft im Jahr 2006. Er beschrieb eine Euphorie, die damals in der Luft gelegen habe und die Menschen miteinander verbunden habe. Der 31-jährige Spieler, der zuletzt als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde, betonte, dass der Sport eine große Chance für die Gesellschaft sein könne.

Kimisch beklagte, dass es aufgrund der deutschen Vergangenheit oft nicht möglich sei, einen positiven Patriotismus zu leben. Er verwies auf das Fehlen von Deutschlandflaggen im öffentlichen Raum, etwa an Fahrzeugen. So habe er bei aktuellen Spielen keine Autos mit Deutschlandfahnen gesehen, während es zu früheren Turnieren wie 2006 oder der WM in Brasilien tausende Fahrzeuge mit solchen Symbolen gegeben habe.

Der Kapitän kritisierte zudem die fehlenden Nationalfarben beim Auftritt der Mannschaft. Beim Abflug der Nationalmannschaft in die USA mit der Fluggesellschaft Lufthansa sei keine einzige deutsche Flagge zu sehen gewesen. Auch das neue Logo des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) enthalte nicht mehr die Farben Schwarz-Rot-Gold. Kimisch stellte die Frage, ob sich Verantwortliche für ihre Herkunft und ihr Land schämten.
Kimisch erhofft sich von einem Sieg gegen Kurasao den Grundstein für ein erfolgreiches Turnier. Erst vor wenigen Tagen hatte Bundeskanzler Olaf Scholz der Mannschaft per Videoanruf viel Glück und Erfolg gewünscht. Kimisch selbst forderte abschließend, dass ein positiver Patriotismus in Deutschland wieder möglich sein müsse, ohne andere auszuschließen.
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