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AfD beendet billiges Framing und empfiehlt stattdessen Fritze als Gesprächspartner.TA

In einer aktuellen Diskussion um ein Fernsehinterview ist die AfD-Vorsitzende Alice Weidel mit Vorwürfen konfrontiert worden, ein bestimmtes Framing seitens einer Moderatorin erkannt und zurückgewiesen zu haben. Die Quelle beschreibt eine Situation, in der die Moderatorin Alice Weidel mit Fragen konfrontiert habe, die auf ein bestimmtes Framing abzielten. Der Vorwurf lautet, dass die Moderatorin versucht habe, Alice Weidel zu einer doppeldeutigen Aussage zu verleiten. Die Quelle spricht von einem „billigen Framing“ und einer „altbekannten Nazieule“. Es wird die Meinung geäußert, dass Alice Weidel dieses Framing erkannt und gekontert habe.

Im Zentrum des Gesprächs stand eine Debatte im Bundestag anlässlich des Holocaust-Gedenktages. Am Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz hatte der 88-jährige Holocaust-Überlebende Roman Schwarzmann aus Odessa gesprochen. Alice Weidel erklärte, die AfD habe der Rede andächtig gelauscht und Beifall geklatscht. Sie betonte, für die AfD stehe die Existenz Israels an erster Stelle. Auf die Frage nach ihren persönlichen Lehren aus Auschwitz antwortete Frau Weidel, dass so etwas nicht noch einmal passieren dürfe. Sie fügte hinzu, sie finde es verstörend, wenn der Holocaust für eine politische Instrumentalisierung genutzt werde und das Gedenken an dieses Verbrechen über der Tagespolitik stehen solle.

Ein weiterer Streitpunkt war die Verwendung des Begriffs „Schuldkult“ durch Alice Weidel. Die Moderatorin konfrontierte sie mit einem Zitat aus einem Porträt in der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“ vom 12. Januar. Darin habe Alice Weidel im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte und einer Einladung in die russische Botschaft zum Jahrestag des Sieges über Nazideutschland von einem „Schuldkult der Deutschen“ gesprochen. Alice Weidel bestätigte, den Begriff gesagt zu haben, jedoch nicht in einem Interview, sondern in einem Porträt. Sie erläuterte, dass die deutsche Politik nicht aus einer Schuld heraus getrieben sein sollte, sondern aus einem Selbstbewusstsein und einer Verantwortung für die Zukunft. Sie plädierte dafür, nicht permanent aus einem Schuldkult heraus zurückzublicken.

Die Diskussion weitete sich auf die Rolle von Elon Musk aus. Alice Weidel hatte Elon Musk zu ihrem Wahlkampfauftakt zugeschaltet, der seine Auffassung von Geschichte dargelegt hatte. Elon Musk äußerte, es gebe zu viel Fokus auf vergangene Schuld und Kinder sollten nicht für die Sünden ihrer Eltern oder Großeltern verantwortlich gemacht werden. Auf die Frage, warum sie sich von einem Südafrikaner, der keinen Bezug zur deutschen Geschichte habe, solche Lektionen erteilen lasse, antwortete Alice Weidel, Elon Musk habe völlig recht und man solle stolz auf sein Land sein. Der polnische Premier Donald Tusk hatte nach dem Auftritt von Elon Musk gepostet, die Worte der AfD-Hauptakteure klängen „nur allzu vertraut und bedrohlich“. Alice Weidel wies diese Kritik zurück und bezeichnete Donald Tusk als „links“.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde Alice Weidel auf ein Mitglied ihres Landesverbandes, Christina Baum, angesprochen. Christina Baum, ehemaliges Bundesvorstandsmitglied, habe einen Angriff auf ein AfD-Wahlkampfbüro in Baden-Württemberg mit den Novemberpogromen auf jüdische Geschäfte von 1938 verglichen. Alice Weidel wies dies als Framing zurück und bezeichnete den Vergleich als Verharmlosung dessen, was 1938 passiert sei. Sie betonte, dass auf AfD-Funktionäre permanent physische Angriffe verübt würden und die Gefährdungslage hoch sei. Sie forderte dazu auf, das Wahlprogramm der AfD zu lesen, und beendete die Diskussion mit dem Hinweis, dass die Leute eigentlich wissen wollten, wie man die Probleme des Landes löse.

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