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Nachdem ihm nach nur 20 Sekunden das Mikrofon abgestellt wurde, war der AfD-Abgeordnete wütend und prangerte Deutschlands “nationale Schande“ an!.VA

Nach nur 20 Sekunden eiskalt abgewürgt: AfD-Abgeordneter Markus Frohnmaier sorgt nach Bundestags-Eklat für Wirbel!

Es sind Bilder aus dem Deutschen Bundestag, die derzeit in den sozialen Netzwerken für heftige Diskussionen und massive Empörung sorgen. Im Zentrum des Geschehens steht der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier, der am Rednerpult des Plenarsaals eine emotionale Achterbahnfahrt erlebte. Was als reguläre Rede im Rahmen einer Aktuellen Stunde begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem handfesten parlamentarischen Eklat, der die Gemüter der Abgeordneten und der Zuschauer gleichermaßen erhitzt.

Das Protokoll des Vorfalls liest sich wie ein politischer Krimi. Es läuft die Debatte zur Aktuellen Stunde mit dem hochbrisanten Thema des historischen Scheiterns Deutschlands bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat. Markus Frohnmaier betritt das Podium, stellt sich ans Mikrofon und beginnt seine Ausführungen mit einer Generalkritik an der aktuellen Verfassung des Landes. Er verweist darauf, dass in der Koalition der Dauerstreit kein Ende nehme und laut aktuellen Umfragen stolze 71 Prozent der deutschen Bevölkerung mit der Arbeit dieser Regierung zutiefst unzufrieden seien. Doch weiter kommt der Oppositionspolitiker erst einmal nicht.

Gerade einmal 20 Sekunden sind auf der Uhr vergangen, als die Bundestagspräsidentin energisch dazwischengrätscht. Mit einem strengen Verweis auf das spezifische Thema der Aktuellen Stunde mahnt sie den Redner ab und fordert ihn auf, unverzüglich zur Sache zu sprechen. Die Reaktion von Frohnmaier folgt prompt und spiegelt blankes Entsetzen wider. Sichtlich fassungslos blickt er zur Bundestagsleitung nach oben, ringt um Worte und entgegnet sichtlich konsterniert: „Also bei allem Respekt, aber ich führe gerade zum Thema hin! Ich hatte noch keine 20 Sekunden gesprochen – das meinen Sie doch nicht ernst!“ Ein Moment spürbarer Schockstarre im Saal, gefolgt von ungläubigem Kopfschütteln des Abgeordneten, dem hier nach eigener Wahrnehmung im Eiltempo das Wort beschnitten werden sollte.

Nachdem das Präsidium ihm schließlich gestattet, seine Hinführung fortzusetzen, holt Frohnmaier zu einem rhetorischen Rundumschlag aus, der es in sich hat. Er lässt sich von der frühen Unterbrechung nicht einschüchtern und arbeitet sich systematisch an den Versäumnissen ab, die aus Sicht der AfD-Fraktion für die Misere des Landes verantwortlich sind. Zunächst thematisiert er die anhaltenden Probleme in der Migrationspolitik und kritisiert scharf, dass im vergangenen Jahr erneut die Bevölkerungsanzahl einer kompletten Großstadt nach Deutschland eingewandert sei. Zudem bemängelt er die Verteilung des Bürgergeldes, von dem die Hälfte an ausländische Staatsbürger geflossen sei.

Der eigentliche Kern seiner Rede widmet sich jedoch der deutschen Außenpolitik und der verheerenden Schlappe bei den Vereinten Nationen in New York. Frohnmaier zitiert süffisant den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, welcher noch im vergangenen Jahr stolz verkündet hatte, Deutschland sei endlich wieder zurück auf der europäischen und internationalen Bühne. Das vermeintliche Comeback unter einem „Außenkanzler“ Merz entpuppe sich laut Frohnmaier jedoch als reines Trugbild und bittere Realitätstäuschung.

Was sich letzte Woche in New York abgespielt hat, bezeichnet der AfD-Politiker als eine beispiellose „nationale Schmach“. Bei der Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die prestigeträchtigen und einflussreichen Sitze im UN-Sicherheitsrat fiel die späte deutsche Bewerbung krachend durch. Statt der Bundesrepublik erhielten Portugal und Österreich den Zuschlag. Es ist das allererste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dass eine solche Bewerbung scheitert – nach zuvor sechs erfolgreichen Perioden im Weltsicherheitsrat. „Diesmal hat uns die Welt die Tür vor der Nase zugeschlagen“, bilanziert Frohnmaier schonungslos.

Die Schuld für diesen internationalen Bedeutungsverlust sieht die AfD ganz klar bei der Führung von Friedrich Merz und Johann Wadephul. Außenpolitisch spiele Deutschland unter dieser Konstellation nicht in der Weltliga, sondern allenfalls in der „sauerländischen Kreisliga“. Besonders absurd sei dieses Scheitern vor dem Hintergrund, dass die Bundesrepublik das System der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr mit fast fünf Milliarden Euro an Steuergeldern subventioniert und am Leben erhalten habe. Deutschland fungiere unter der aktuellen politischen Führung nur noch als ein „offener Tresor für den Rest der Welt“, an dem sich munter bedient werde, während man den deutschen Kanzler auf internationalem Parkett symbolisch in die letzte Reihe zwischen Garderobe und Topfpflanze verbanne.

Als Hauptgrund für die globale Isolation macht Frohnmaier die „bedingungslose Ukrainehörigkeit“ der Bundesregierung verantwortlich, die in weiten Teilen der restlichen Welt auf massives Unverständnis stoße. In einer multipolaren Weltordnung besitze die derzeitige Führung nicht einmal mehr die Fähigkeit, mit allen Akteuren überhaupt noch ins Gespräch zu kommen oder als ehrlicher Makler aufzutreten.

Zum Ende seiner Redezeit, die durch den anfänglichen Zwischenfall stark verkürzt wirkte, stellt Frohnmaier klar, dass die AfD bereitstehe, das Ruder zu übernehmen und das internationale Ansehen Deutschlands in Washington, Moskau, Peking und Delhi wiederaufzubauen. Mit den Worten „Ich hätte gerne noch mehr gesagt, aber ich wurde zu Beginn ungewöhnlich unterbrochen“ verlässt ein sichtlich gezeichneter, aber kämpferischer Abgeordneter das Podium. Der anschließende fliegende Wechsel zum nächsten Redner, Staatsminister Florian Hahn, konnte die dicke Luft im Plenarsaal kaum verbergen. Dieser Vorfall wird mit Sicherheit noch lange für politischen Zündstoff sorgen.

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