„Viele Menschen werden leider sterben“ – Lauterbach warnt vor bevorstehender Hitzewelle.TA

„In dieser Hitzewelle werden viele Menschen leider sterben“, schlägt der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Post auf der Plattform X angesichts der Wetterprognosen für die nächsten Tage Alarm. Der SPD-Politiker bezeichnet es in dem Beitrag als „bestürzend“, dass sich „rechte Schwurbler darüber lustig machen“ würden.
Lauterbach kommentierte in seinem Post eine Prognose, nach der es in der laufenden Woche unter anderem in Berlin bis zu 38 Grad warm werden soll. Zudem soll es der Vorhersage nach in Frankreich bis zu 45 Grad und in London bis zu 39 Grad warm werden.
Erst im Mai warnte Karl Lauterbach gegenüber der dpa vor dem Klimawandel und sprach von 60.000 Hitzetoten in Europa. Die WHO müsse ihm zufolge dem Klimawandel mehr Aufmerksamkeit widmen, erklärte der ehemalige Gesundheitsminister. Man müsse nun erkennen, dass es sich um einen „medizinischen Notfall“ handle.
Der SPD-Politiker bezog sich dabei auf einen damals veröffentlichten Bericht der „Paneuropäischen Kommission für Klima und Gesundheit“. In dem Dokument des WHO-Expertenrats, dem Lauterbach angehört, fordert auch das Gremium, den Klimawandel als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einzustufen (mehr dazu hier).
Der zehnköpfige Rat wurde im vergangenen Jahr gegründet. Bereits in einem Statement der WHO zur Eröffnung des Expertenrats warnte man im Juni 2025: „Der Klimawandel macht uns bereits krank. Er tötet uns, und es wird nur noch schlimmer“. Zudem alarmierte die WHO: „Für das Gesundheitspersonal bringt der Sommer nicht nur wärmeres Wetter, sondern auch zunehmende Ängste und Stress“




