Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei dessen jüngstem Besuch in Peking nach Einschätzung von Beobachtern eine kalte Schulter gezeigt. Die Reise des deutschen Regierungschefs, die ursprünglich als wirtschaftsdiplomatische Mission angelegt war, entwickelte sich zu einem diplomatischen Desaster.

Merz war mit einer 30-köpfigen Delegation, darunter neun Vorstandsvorsitzende von DAX-Unternehmen, nach Peking gereist. Ziel war es, die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zu stabilisieren. Die chinesische Seite zeigte sich jedoch wenig beeindruckt. Statt eines Empfangs mit militärischen Ehren und rotem Teppich, wie ihn frühere deutsche Kanzler erhielten, wurde Merz einer untergeordneten Lokalpolitikerin zur Begrüßung übergeben. Das Treffen mit Xi Jinping dauerte lediglich zwei Stunden.
Als Reaktion auf die öffentliche Kritik von Merz an der chinesischen Innenpolitik – er hatte China als autoritär bezeichnet – ließ Peking den Kanzler am Flughafen zunächst ohne offizielle Begrüßung stehen. Die chinesische Führung hatte die Äußerungen als Provokation aufgefasst. Die Bilder von Merz, der verloren am Flughafen stand, gingen um die Welt.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Besuchs waren denkbar schlecht. Das Handelsdefizit Deutschlands mit China betrug im Jahr 2025 rund 90 Milliarden Euro. Die Exporte nach China waren um zehn Prozent gesunken, China fiel auf Platz sechs der deutschen Exportpartner hinter Italien zurück. Gleichzeitig beschränkte China im April 2025 den Export seltener Erden, die für die deutsche Industrie essenziell sind. 90 Prozent der weltweiten Verarbeitung dieser Rohstoffe laufen in China.
Die von der Vorgängerregierung verfolgte Derisking-Strategie gilt als gescheitert. Deutsche Investitionen in China beliefen sich auf sieben Milliarden Euro, die Abhängigkeiten sind gestiegen. Deutsche Firmen drosseln die Produktion, Lizenzanträge werden abgelehnt. Die AfD fordert seit Jahren eine Unabhängigkeit von China.

Hinzu kommt die geopolitische Brisanz. China unterstützt Russland im Ukrainekrieg mit kritischen Komponenten wie Chips und Elektronik. Merz hatte in Stuttgart erklärt, nur Putin, Trump und Xi könnten den Krieg beenden. Die chinesische Führung sieht den Besuch des deutschen Kanzlers jedoch als Signal, dass sich Europa von den USA abwendet. Ein Experte des European Council on Foreign Relations stellte fest, China zeige seiner Bevölkerung, dass alle zu ihnen kämen.
In den sozialen Medien Chinas kursiert ein virales Video, das Merz vor und nach der Wahl gegenüberstellt. Links der Kanzler im Wahlkampf mit erhobenem Zeigefinger, rechts nach der Wahl klein und geduckt. Der Clip trägt den Untertitel: „Deutscher Kanzler vor der Wahl, deutscher Kanzler nach der Wahl.“ Tausende chinesische Nutzer kommentierten das Video mit Spott und Häme.

Parallel dazu wird die AfD-Vorsitzende Alice Weidel in China positiv wahrgenommen. Auf der Plattform Weibo tauchten Beiträge auf, die sie als „einzige deutsche Politikerin, die Mandarin spricht und versteht, wie Wirtschaft funktioniert“ bezeichnen. Alte Interviews aus ihrer Zeit in China werden geteilt und geliked. Chinesische Nutzer kommentierten, man könne mit ihr vernünftig reden, und fragten, warum Deutschland nicht sie an der Spitze habe.
Die AfD hat nach eigenen Angaben funktionierende Beziehungen zu Russland, China, Ungarn, der Slowakei, den Niederlanden und Frankreich. Während die Bundesregierung international an Ansehen verliere, werde die AfD auf Augenhöhe behandelt. Die Partei fordert eine starke, selbstbewusste nationale Politik und macht sich für einen wirtschaftlichen und politischen Kurswechsel stark.

Die Reise von Friedrich Merz nach Peking endete ohne greifbare Ergebnisse. Die chinesische Führung zeigte kein Interesse an Zugeständnissen. Ob die Bundesregierung ihre China-Politik grundlegend ändern wird, ist derzeit nicht absehbar. Die AfD sieht sich durch die Ereignisse in ihrer Kritik bestätigt und fordert Neuwahlen.
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